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Die Bücher von 2011

06 Jan

Die Bücherliste vom letzten Jahr ist dieses Mal recht überschaubar – vor allem die Romane von George R. R. Martin haben doch viel Zeit gekostet, wovon sich aber jede Minute gelohnt hat :)

Es waren doch einige gute Bücher dabei, von bewährten Autoren wie Thommie Bayer, Martin Suter, Kai Meyer … und auch einige tolle Entdeckungen wie Jasper Ffordes Thursday Next oder Stein und Flöte, ein Roman, der schon seit vielen Jahren ungelesen im Regal stand bzw. den ich schon einige Male angefangen und wieder weggelegt hatte, weil es mir nicht getaugt hatte und eben die Ice and Fire-Chroniken, auf letztere ich übrigens in der Höhle der haarigen Biester aufmerksam geworden bin.

Schlimme Romane gab es auch ein paar: Daniel Glattauers unsäglicher Wellengang zum Beispiel, Malachy Hyde (keine Ahnung, wie das überhaupt in meinen Buchstapel geraten ist), Ditte Birkemoses unrealistischer Krimi, den wir in irgendeinem Abverkauf mitgenommen haben und dem “Sucher”-Quatsch von Terry Goodkind konnte ich nicht wirklich viel abgewinnen.

Alles in allem eine nicht sehr umfangreiche Liste, aber doch mit mehr Highlights als die letztjährige:

1. Theodore Roszak, Schattenlichter

2. Kai Meyer, Arkadien brennt

3. Udo Pollmer, Monika Niehaus, Wer gesund lebt, ist selber schuld

4. Malachy Hyde, Tod und Spiele

5. Thommie Bayer, Fallers große Liebe

6. Martin Suter, Der Koch

7. Sebastian Fitzek, Der Augensammler

8. Audrey Niffenegger, Die Zwillinge von Highgate

9. Daniel Glattauer, Alle sieben Wellen

10. Alyson Noel, Evermore – Die Unsterblichen

11. Cornelia Jönsson, Spieler unter sich

12. Hans Bemmann, Stein und Flöte

13. David Benioff, Alles auf Anfang

14. Cecilia Ahern, The Book of Tomorrow

15. Markus Zusak, Der Joker

16. Jo Nesbo, Headhunter

17. Candace Bushnell, One Fifth Avenue

18. Ditte Birkemose, Schwarze Melodie

19. Peter V. Brett, Das Flüstern der Nacht

20. Martin Suter, Small World

21. Alyson Noel, Evermore – Der blaue Mond

22. Jenni-Mai Nuyen, Das Erbe der Elfenkrone

23. Siri Hustved, Die Leiden eines Amerikaners

24. Peter V. Brett, Das Lied der Dunkelheit

25. Terry Goodkind, Das erste Gesetz der Magie

26. Kate Mosse, Wintergeister

27. Jasper Fforde, The Eyre Affair

28. Mo Hayder, Haut

29. Philipp Vandenberg, Das vergessene Pergament

30. Nina Blazon, Faunblut

31. James Meek, Die einsamen Schrecken der Liebe

32. Jasper Fforde, Lost in a Good Book

33. Sten Nadolny, Die Entdeckung der Langsamkeit

34. George R. R. Martin, A Game of Thrones

35. George R. R. Martin, A Clash of Kings

36. George R. R. Martin, A Storm of Swords

37. George R. R. Martin, A Feast for Crows

38. Lucinda Riley, Das Orchideenhaus

39. Suzanne Collins, The Hunger Games

 

Schnelle Lasagne – ohne Bechamel-Sauce

27 Dez

 

first zucchini

[Foto (c) daftgirly @Flickr]

(Für 4 Personen)

250 g Hackfleisch
1 Zwiebel, klein gehackt
1 Knoblauchzehe, klein gehackt
1 kleine Zucchini, in Würfeln geschnitten
1 halbe Aubergine, in Würfeln geschnitten
1 Dose passierte Tomaten
1 Dose geschälte Tomaten
1 EL italienische Kräuter
1 EL Oregano
Salz und Pfeffer, evtl. Chili
ca. 9 Lasagneplatten
ca. 3 EL Olivenöl
100 g Parmesan
200 g Kräuter Creme fraiche

 
Zwiebeln und Knoblauch im Olivenöl glasig dünsten, dann das Hack dazu geben. Etwa fünf Minuten braten, dann die Zucchini und die Aubergine dazu geben. Ein bisschen einkochen lassen und dann mit den geschälten und den passierten Tomaten ablöschen. Mit den Kräutern, Pfeffer, Salz und etwas Chili – wer mag – würzen.

Eine Auflaufform fetten, abwechselnd Lasagneplatten und Bolognese-Mix einschichten, mit einer Lage Lasagneplatten abschließen. Mit Creme fraiche bestreichen und mit Parmesan bestreuen. Lasagne im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten bei 200 Grad backen.

 
 

Kasseler Lachs mit Gemüse

21 Dez

Leeks[Foto (c) Kyle Strickland @Flickr]

(Für vier Personen)

4 Stück Kasseler Lachs
2 EL Öl
500 g Lauch
3 Tomaten
1 rote Spitzpaprika
1 Stange Staudensellerie
(nach Belieben: 1 Knoblauchzehe, zusätzliche Flüssigkeit: Brühe oder Milch)
1 Ecke Schmelzkäse
Sojasauce und Pfeffer
2 TL Thymian

Kasseler Lachs im heißen Öl circa fünf Minuten braten, aus der Pfanne nehmen.

Lauch putzen, waschen und in dünne Ringe schneiden. Tomaten vierteln, Paprika und Staudensellerie in kleine Streifen bzw. Ringe schneiden.

Das Gemüse fünf bis zehn Minuten in der Pfanne schmoren, eventuell mit ein wenig Flüssigkeit – Milch oder Brühe – angießen, eine halbe Ecke Schmelzkäse dazugeben und schmelzen lassen. Mit Sojasauce, Pfeffer und Thymian abschmecken. Fleisch auf das Gemüse legen und servieren, sobald das Fleisch warm ist.

Dazu passen Kroketten oder Herzoginkartoffeln, Baguette oder Reis.

 
 

Lucinda Riley, Das Orchideenhaus

13 Dez

[Nach einem schweren Schicksalsschlag kehrt Julia Forrester in ihre alte Heimat Norfolk zurück, wo sie im Orchideenhaus von Wharton Park als Kind viele glückliche Stunden verbrachte.

Der Besitzer von Wharton Park, Kit Crawford, überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großmutter gehörte.

Mit dem Tagebuch drängt sich ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht - ein Geheimnis, das auch Julias Leben komplett verändern wird ....]

Die Kollegin hat den Roman mitgebracht und als “Urlaubsbuch” bzw. “Strandbuch angepriesen und ich habe mich daran versucht, weil ich mal eine kleine Pause vom “Song of Ice and Fire”-Universum gebraucht habe.

War allerdings eine blöde Idee: Das Orchideenhaus ist eine fürchterlich holprig erzählte (übersetzte?) Familienstory ohne Tiefgang, die kein Klischee auslässt und den armen Leser mit unglaubwürdigen Anhäufungen von dramatischen Ereignissen überschüttet.

Besonders interessant: das in England adoptierte Kind aus Thailand, von dem keiner merkt, dass es aus einem anderen Land kommt – das Mädchen wundert sich selbst auch nicht, dass es vielleicht ein wenig anders aussieht als der durchschnittliche Westeuropäer und hat angeblich bis zu seinem Tod nie erfahren, dass es adoptiert ist.

Auch das im Klappentext erwähnte Tagebuch spielt für den Roman nicht wirklich eine Rolle und die Dienstboten, die uns die ganze Historie schildern, sind erstaunlich allwissend und waren scheinbar sogar beim Erwachen jeglicher “Triebe” (O-Ton) dabei.

Und da am Ende alle Fäden zusammengeführt und alle Probleme aufgelöst werden müssen gibt uns die Autorin ein grandioses Finale an Dramatik und Kitsch das seinesgleichen sucht.

Ein Vorteil: der Roman ließ sich sehr schnell durchlesen :) Aber im Urlaub hätte ich dann doch lieber etwas anderes.

 

Merksatz des Tages: Männer und Multitasking

07 Okt

Es stimmt nicht,
dass Männer nicht multitaskingfähig sind,

sie können locker mehrere Probleme auf einmal ignorieren!